• Zwei neue Gewinner der "Zukunft Bauen"

    Zwei neue Gewinner der Josef Gasser von der Lieb Bau Weiz GmbH & Co KG und Dietmar Koch von der Bmstr. Leitner Planung & Bauaufsicht GmbH. haben die Hotelwochenenden der Star Inn Hotels gewonnen. Damit steigt die Zahl der Gewinner auf 36 von 3000 Teilnehmer_innen der Zukunft Bauen seit 2011. Read More
  • "Vermeidung sommerlicher Überhitzung" wieder an der Spitze

    Ein Ergebnis, das sich bereits vor der ersten Hitzewelle abzeichnete: "Vermeidung sommerlicher Überhitzung" ist zum 7. Mal in Folge die größte Herausforderung mit Note 1,32. Drei Viertel der Befragten finden das Thema „sehr wichtig“, weitere 20 Prozent „wichtig“, nur 3 von 211 "unwichtig". Read More
  • „Zukunft Bauen 2021“ zur Sanierung des Gebäudebestands

    „Zukunft Bauen 2021“ zur Sanierung des Gebäudebestands EU-Vorgabe: Baubestand möglichst klimaneutral sanieren und mit intelligenten Technologien für einen effizienten Gebäudebetrieb sorgen, Gebäude mit Hilfe von Intelligenz-Indikatoren kennzeichnen, die Elektro-Mobilität fördern und öffentliche und private Investitionen mobilisieren ... Read More
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Treibhausgase haben auch nützliche Funktionen, zuviele davon an den falschen Stellen machen jedoch Probleme, allen voran CO2 & Co. in der Atmosphäre. Daher muss der Ausstoß der Treibhausgase dringendst reduziert werden. In der Baubranche wurde schon viel getan, sie ist jedoch immer noch ein wesentlicher Verursacher. Einer der zentralen Ansatzpunkte für Verbesserungen ist die Heizung.

Um den Handlungsbedarf aufzuzeigen, erhebt die Expertenbefragung „Zukunft Bauen“ seit 2011 die ‚Zukünftigen Herausforderungen für die Baubranche‘: 2020 liegt ‚Vermeidung sommerlicher Überhitzung‘ bereits zum siebenten Mal an der Spitze, heuer mit Durchschnittsnote 1,33, gleichauf mit ‚Nutzung erneuerbarer Energie‘ (1,34), dicht gefolgt von ‚CO2-Ausstoß‘ (1,54). Damit ist an sich schon klar, das der Klimawandel Auswirkungen auf die Baubranche hat. Zusätzlich wurde 'Folgen des Klimawandels' als eigenes Item abgefragt und lag 2015 zunächst nur auf Rang 16 (von 22). Seit 2017 zeigt sich ein steil ansteigender Trend, der heuer mit Note 1,70 zum Rang 6 (von 37) führte.

‚Fossile Heizung abschaffen‘ steht erst seit 2018 in der Themenliste. Der Zuspruch zu diesem Thema hat sich seither signifikant erhöht: Von Note 2,17 auf 1,87 und von Rang 19 (von 31) auf Rang 13 (von 37). Praktisch gleichauf positionieren die Befragten die beiden heuer  erstmals abgefragten Items ‚Gesetze gegen Umweltbelastung‘ mit Note 1,85 auf Rang 12 und ‚CO2-Bepreisung' mit Note 1,90 auf Rang 14.

klimaaktiv-Partner*innen unter den Befragten zeigen sich vielfach besser informiert und engagierter als Nichtpartner. Bei dieser Frage trifft das nicht zu – die Ergebnisse der Teilgruppen unterscheiden sich nur wenig: ‚Vermeidung sommerlicher Überhitzung‘ wird gleich wichtig bewertet, den größten Unterschied gibt es bei ‚CO2-Bepreisung' mit 0,26 – auch der ist jedoch nicht signifikant. 

Siegfried Wirth, Autor der „Zukunft Bauen“, stellt fest: „Die Branche ist sich bei der Einschätzung der Herausforderungen einig. Daher sollte die eben erfolgte Verschärfung der Kriterienkataloge von klimaaktiv nicht nur große Zustimmung finden, sondern auch mehr Gebäude initiieren, die von klimaaktiv ausgezeichnet werden und zur Klimaschonung beitragen: Aufgrund der neuen Anforderungen ist mehr Energieeffizienz gefordert, Heizungen mit Öl und Gas sind endgültig ausgeschlossen.“

Details dazu bei klimaaktiv: https://www.klimaaktiv.at/service/presse/2020/Kriterienkatalog2020.html

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