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Herrn Kommerzialrat DI Franz Seywerth, Geschäftsführer der Ing. F. Seywerth Ges.m.b.H (einer der drei Gewinner 2017)
Herrn Dipl. Arch. ETH  Johannes Breitling, oikologos Bauphysik und Ökologie (einer der drei Gewinner 2016)

 

Schreiben von Herrn Kommerzialrat DI Franz Seywerth

Sehr geehrter Herr Wirth !

Wie versprochen ein kurzer Bericht über unseren Aufenthalt in Maria Alm am Steinernen Meer !

Von 14.7.17 bis 16.7.20117 verbrachten wir – meine Frau Susanne und ich ein sehr erholsames Wochenende in Maria Alm. Das Erlebnishotel Thalerhof war für dieses Wochenende unser Domizil.

Die Anreise über Salzburg samt einem Zwischenstopp zum Mittagessen beim Simmerlwirt in Grödig verlief angenehm und ohne Stau . Schon eine Stunde nach dem Bezug des ausgezeichneten Zimmers samt Balkon waren wir zum ersten Ausflug auf dem Königsweg unterwegs. Leider wurde unser Enthusiasmus schon nach knapp einer Stunde gebremst. Leichter Regen und sehr schwarze Wolken zwangen uns den Rückweg anzutreten. Die richtige Entscheidung, denn kaum im Ort wieder angekommen setzte ein Regenschauer von erheblichen ausmaß ein, den wir mit Kaffee und Kuchen , resp. Bier abwarteten bevor wir ins Hotel zurückkehren konnten.

Der zweite Tag bescherte uns in Maria Alm kein wesentlich besseres Wetter sodass wir beschlossen einen Ausflug nach Zell am See zu unternehmen. Wanderkleidung kam aber in den Kofferraum.

In Zell angekommen war der Regen vorüber, wir schmissen uns in die richtige Bekleidung und fuhren mit der Seilbahn auf die Schmittenhöhe auf 2000 m Seehöhe. Dort begann auch der 3,5 Stündige Abstieg ins Tal mit natürlich einer kurzen Rast und einem guten Bier.  Das Wetter war den ganzen Tag zwar windig und frisch aber gerade richtig für eine längere Wanderung.

Den Abend verbrachten wir – nach einer kurzen spätnachmittags Ruhe - in Maria Alm bei einem wunderbaren Abendessen mitten im Ort und einer köstlichen Flasche Wein.

Für die Rückfahrt am Sonntag wählten wir den Weg über die Bundesstraße nach Bischofshofen, Admont nach Amstetten und den letzten Teil über die Autobahn nach Hause. Ein erholsames aber doch auch ein wenig anstrengendes Wochenende in einem ausgezeichneten Hotel an einem wunderschönen Flecken unsers Landes haben wir sehr genossen.

Unser Danke gilt dem Stifter dieses Preises, seinem Institut und dem Hotel Thalerhof für seine ausgezeichnete Gastfreundschaft.

Herzliche Grüße und weiterhin viel Erfolg!

Susanne und Franz Seywerth

 

Schreiben von Herrn Dipl. Arch. ETH  Johannes Breitling

Sehr geehrter Herr Wirth,

Wir (meine Frau und ich) waren dieses Wochenende (17. 18. 19. 06. 2016) im Viersterne Naturhotel Thalerhof in Maria Alm, das wir über Ihre Expertenbefragung gewonnen hatten.

Erlebnisbericht:

Auf dem Weg dorthin sieht meine Frau Maria Alm von oben und ist positiv beeindruckt wie lieblich dieses Städtchen, das im Tal umgeben von sonnenbeschienenen, freundlichen Bergen liegt, auf denen Kühe friedlich auf ihren Almwiesen weiden. Man kommt ziemlich direkt von der wenig befahrenen Straße zum Hotel mit 38 Zimmern mit hellen Holzbalkonen im Salzburger Stil und parkt davor. Durch einen Glasvorbau gelangt man in die helle, freundliche Lobby und zur Rezeption, wo wir um 17:00 von einer freundlich lächelnden Dame im Dirndl, die uns fleißig bei all unseren Anliegen helfen wird empfangen werden.
Außerdem lernen wir die jüngsten Familienmitglieder des Familienbetriebes Hörl kennen namentlich Anna-Sophie, die uns aus dem Arm der Hotelchefin Frau Hörl nach anfänglicher Scheu anlächelt und Magdalena, die uns gleich den Namen ihrer kleinen Schwester und den eigenen mitteilt.
Auffallend ist eine Pflanzenwand in der Lobby, die zusätzliches Leben in den Eingangsbereich bringt und gleichzeitig beruhigt. Außerdem ist überall viel Holz integriert, was ein weiches, gemütliches Ambiente schafft. Die Spiegeldecke vor der Rezeption schafft zusätzlichen Raum. Rechts vom Eingangsbereich laden rege benutzte, geschmackvoll ausgesuchte Sofagruppen in rubinrot zum gemütlichen gemeinsamen Sitzen oder Fernsehen ein.

Die freundliche Rezeptionistin hilft uns das Gepäck in den Lift mit Touchscreen-Bedienung zu tragen. Durch eine schwere Schmiedeeisen-Glastüre gelangen wir über den (mit Bewegungsmelder gesteuerten) hell beleuchteten Gang in unser Zimmer. Mein erster Eindruck: „hier riecht es gut“. Die in der Zimmerbeschreibung etwas skurril wirkende Erwähnung einer Lampe aus Zirbenholz erweist sich als zurecht bemerkt, da diese rund und menschengroß das Zimmer mit freundlichem LED-Licht über die Schlitze der sorgfältig verteilten, wellenartigen Zirbenholzbrettchen bestrahlt und wohl zum Großteil den Duft im Zimmer mitträgt.
Ein kleine Sofagruppe macht das Zimmer sehr gemütlich und wohnlich, aber das wirkliche Highlight ist der großzügige Balkon mit wunderbarer Aussicht zur imposanten aber zugleich lieblichen Berglandschaft und dem Städtchen mit einer gotischen Kirche mit Lärchenschindeln bedecktem Dach und Kirchturm, der so spitz ist, dass man sich fragt, wie das wohl konstruiert ist, das es (womöglich Jahrhunderte) hält. Das Holzalufenster und die Balkontür weisen auf die bedachte Umweltfreundlichkeit in der Gebäudehülle hin.
Am Abend genießen wir im feinen Restaurant auf unserem mit Namenskarte zugewiesenen Tisch Bitter Lemon und gebratenes Gemüse mit Reis auf feinem Tischgewand und originellen Tellern vor einer raumhohen Glaswand nach außen und einer solchen mit davor aufgeschlichteten Zirbenholzscheiten mit einer von einem schmiedeeisernen Herz gerahmten Durchblicksöffnung zur Lobby. Unseren außergewöhnlichen Ansprüchen an die Ernährungsweise wird höflich, beim Frühstück mit laktosefreien Milchprodukten von einer sehr freundlichen Kollegin, die das Problem von ihrer Tochter kennt zuvorkommend gefolgt.

Wir schlafen gut im geräumigen Doppelbett und erwachen zu einem sonnigen Morgen. Wir genießen das Frühstücksbüffet mit feinstem Bioteesortiment und frischem Obst und Gebäck und selbst frisch gepresstem Orangensaft („selbst“ im Sinne einer genialen Maschine, die die ganzen Orangen zerschneidet und presst, sobald man einen Hebel über dem zu füllenden Glas runterdrückt).
Nach einem Ausflug zur Steinbockalm mit sehr geschmackvoll errichtetem Almrestaurant im Blockhausstil und einer kleinen, feinen Kapelle probieren wir nach der Rückkehr ins Hotel im Souterrain den Wellnessbereich aus mit Dampfbad, Kräuterdampfbad, Biosauna, Sauna, Infrarotkabine (meine Frau will jetzt auf jeden fall eine solche, weil ihr die gezielte Wärme auf den Rücken so gut getan hat), Swimmingpool und angenehmen Ruheliegen aus Zirbenholz. Der Boden ist zum Großteil mit fußwarmen Natursteinfliesen belegt, was zum Barfußgehen einlädt. Ein Glasvorbau erlaubt den Ausgang ins Freie zur Abkühlung und Erfrischung mit Almluft. Im Zugang zum Wellnessbereich sind weise, inspirierende Sprüche auf den Putz gemalt, die auch das geistige Wohlsein unterstützen. Auch hier gibt es eine kleine Teebar, dessen Wasserkocher mit einer Zeitschaltuhr zur Reduktion des Energieverbrauches bzw. der Umweltbelastung gesteuert sind.

Am Abend genießt meine Frau erneut das gebratene Gemüse (ich hatte mir den Magen verrenkt und das Fasten bevorzugt). Der Apfelstrudel ist leider mit Ei (wir sind Lakto-Vegetarier) wie auch in allen anderen Lokalen der Stadt, die wir anschließend auf unserem Abendspaziergang abklappern in der Hoffnung auf einen heimischen Nachtisch.
Später erleben wir noch ein spektakuläres Gewitter (an zwei verschiedenen Stellen des Himmels) mit pechschwarzen Wolken und schüttenden Schwaden-Regengüssen. Sehr erfrischend.
Auf dem Rückweg besuchen wir den Gosausee, auf den wir über die tägliche, vierseitige Hotelzeitung (sehr nett gemacht) am Frühstückstisch aufmerksam gemacht werden.
Dieser erhebt bei einem Spaziergang unsere Seele mit unglaublich frischer Luft und Trinkwasser im ganzen See.

Vielen Dank für dieses erholsame Wochenende!

Liebe Grüße

Dipl. Arch. ETH  Johannes Breitling

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