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Zukunftsthemen der Baubranche 

Die Grundidee dieses Projekts ist ein kontinuierlicher Diskussionsprozess auf Expertenebene zur Begleitung der Einführung der Europäischen Gebäuderichtlinie [EPBD 2010]. Ausgangspunkt war die Vielfalt der Gebäudekonzepte und deren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele. Dazu und zu weiteren jährlich wechselnden Themen befragen wir seit 2011 Experten - gemeint sind immer Damen wie Herren - entlang der Wertschöpfungskette Bau, vom Planer über Ausführende und Baustoffhersteller bis zu Bauträgern und Immobilienprofis. 2017 läuft bereits der siebente Durchgang.

Vielfalt der Gebäudekonzepte

Zentrales Thema sind die Gebäudekonzepte als gleichsam standardisierte Ansätze zur gleichzeitigen Bewältigung aller Herausforderungen beim Bauen und Wohnen: Behaglichkeit und Wohnkomfort, Klimaschutz, Energiesparen, Ressourcenschonung und Leistbarkeit - das alles und mehr, über den ganzen Lebenszyklus - von der Planung und Errichtung über Betrieb inkl. Wartung, Instandhaltung und Renovierung bis zu Abriss und Entsorgung, oder noch besser, zur Wiederverwertung.

Kontinuität der Ergebnisse im Jahresvergleich

Die Wiederholung bestimmter Fragen im Jahresabstand ist ein wesentlicher Bestandteil des Studiendesigns.  Der Informationsprozess hat viele Beteiligte, die sowohl Sender als auch Empfänger sein können. Dabei ist jedes Jahr völlig offen, wie die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr aussehen, und ob sie sich signifikant unterscheiden. Bisher gab es nur in wenigen Details solche Veränderungen, die Ergebnisse des Vorjahres wurden jeweils klar bestätigt. Das ist besonders bemerkenswert, weil ja nicht immer die gleichen Expertinnen und Experten geantwortet haben, sondern überwiegend "neue": Über 75 Prozent aller Fragebögen stammen von Personen, die nur ein Mal teilgenommen haben. Daher ist die Kontinuität der Antworten bei den gleichbleibenden Fragen ein sicherer Indikator für die Qualität der Ergebnisse auch bei den wechselnden Themen.

Zeitreihen und jährlich wechselnde Schwerpunkte

Gebäudekonzepte und Zukünftige Herausforderungen werden zur Weiterführung der Zeitreihen gleichlautend abgefragt. Daneben ist Raum für weitere Fragen, die jedes Jahr neu mit den jeweiligen Co-Auftraggebern abgestimmt werden. Bisher waren das folgende Themen:
2011  Nachhaltigkeit, Leistbarkeit
2012  Ökologisch Bauen, Wohnraumlüftung
2013  Ressourceneffizienz im Bau, Kritische Fragen zum Passivhaus
2014  Baufehler und daraus resultierende Mängel und Schäden
2015  EPBD, Energieeffizienz, Einsparung, z.B. durch Sanierung, Energieberatung, Methoden der Energiebereitstellung
2016  Barrierefreiheit, Leistbarkeit vs. Energieeffizienz vs. Baukultur
2017  Bauforschung, Mehrgeschossiger Holzbau
Diese Struktur ist auch für weitere Durchgänge in den Folgejahren vorgesehen. Firmen und Institutionen sind herzlich eingeladen, sich an der Studie zu beteiligen oder das Umfeld für Ihre Kommunikation zu nutzen. Mehr dazu erfahren Sie unter Zusatzleistungen

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